Charles Lindbergh n.e.V.

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Bandgeschichte

Im Zuge der bereits abflauenden Neuen Deutschen Welle gründeten die Hamburger Schüler Haiko Herden und Carol Stecker 1983 im Hamburger Stadtteil die Band Charles Lindbergh n.e.V. Mit einigen weiteren Freunden und einfachsten musikalischem und technischem Equipment wurden einige Lieder aufgenommen und ein Auftritt in der Pausenhalle des Goethe Gymnasiums gespielt. Später machten Haiko und Carol, beeinflusst durch New Wave als News On Friday weiter, bevor die Geschichte der Gruppe zunächst endete. Haiko machte weiterhin in verschiedenen Projekten und Bands Musik und lebte sich auch in vielen weiteren Bereichen kreativ aus.

Anfang des neuen Jahrtausends hörte das Bielefelder Kleinstlabel Kernkrach zufällig einige Lieder von Charles Lindbergh n.e.V. und wollte unbedingt eine 7“EP mit einigen der NDW-/Minimal-Electro-Ohrwürmer veröffentlichen und so entstand - neben einer selbst veröffentlichten CD-R - die EP „Jetzt... (EP)“ in Kleinauflage, die sich unter Sammlern dieses Sounds blitzschnell verkaufte.

2006 fragte Kernkrach an, ob Charles Lindbergh n.e.V. nicht auf ihrem Festival in Bielefeld auftreten wollte. Was zunächst nach einer Schnapsidee klang, wurde durch die Kontaktaufnahme mit Carol schnell zu einer Idee und so trat die Gruppe nach über 20 Jahren erstmals in der Kernbesetzung, ergänzt durch eine Gastsängerin, Suntje, wieder in die Öffentlichkeit und nahm zu diesem Anlass eine 7“ mit zwei alten Stücken auf. In den folgenden Jahren gab es weitere kleine und größere Auftritte (unter anderem beim Zellverfall-Festival in Frankfurt, dem Young & Cold Festival in Augsburg und dem Minicave Festival in Münster) zusammen mit Bands wie Human Puppets, Sonnenbrandt, Bal Paré, Solitude FX, Nine Circles, Rosi, Frustration und anderen. Außerdem gab es weitere Single-, Compilation- und die erste Albumveröffentlichung. Zwischendurch stieg Frauke Rothländer als drittes festes Bandmitglied ein, verließ die Band aber 2020.

Musikalisch ist Charles Lindbergh n.e.V. deutlich beeinflusst vom Sound der (weniger kommerziellen) Neuen Deutschen Welle (unter anderem wird Blümchen Blaus „Weihnachtsmann“ gecovert) und dem internationalen New Wave der 80er Jahre. Dabei sind eingängige Ohrwürmer wie „Auf in den Kampf“, „Body Building“, der News On Friday-Song „Titania“ und der als 7“ veröffentlichte Song „Kartoffelmesser“ entstanden, die sich unter Minimal-Fans zu kleineren Szene-Hits entwickelt haben. Hin und wieder spielt das Duo gerne einzelne Shows, wie 2019 beim KEIN KIEL-Festival mit No More, Girls Under Glass und Dead Astropilots.

Discographie

Konzerte

  • xx.xx.1984 - Hamburg, Goethe Gymnasium mit Die Gelbe Gefahr
  • 28.10.2006 - Bielefeld, Falkendom Kernkrach-Festival mit Rod Droid, E-Aldi, Human Puppets, Sütterlin Nachf., Rasputeen
  • 13.09.2008 - Hamburg, MS Claudia - mit Sonnenbrandt (Sonnenbrandt-Album-Release-Party)
  • 08.11.2008 - Warendorf, H.O.T. Kernkrach-Festival mit Pyrolator, QEK Junior, ADN´cKrystall, Fan of 83, Das M - Solo-Kurzauftritt
  • 06.11.2010 - Fulda, Cafe Panama Kernkrach-Festival mit Deutsche Anarchisten Taumeln Benommen Einen Schritt Zur Seite, Brigade Rosse, Dada Pogrom, Cosmis Hula Radiators - Solo-Kurzauftritt
  • 30.07.2011 - Frankfurt am Main, 11er Club Zellverfall-Festival mit Cosmic Hula Radiators, Die Selektion, The Spiritual Bat, Nine Circles
  • 27.10.2012 - Warendorf, H.O.T. Kernkrach-Festival mit Sütterlin Nachf., Vucko 84, Solitairen Effekten/Solitude FX, ADN´cKrystall - Solo-Kurzauftritt
  • 12.09.2015 - Augsburg, Ballonfabrik Young & Cold Festival mit Der Lustige Kerl, Bal Paré, Keluar, Solitude FX, Avon Rim
  • 04.11.2017 - Warendorf, H.O.T. Kernkrach-Festival mit Delos, The Bernie & The Jörgie, Sütterlin Nachf., Kinder aus Asbeste - Solo-Kurzauftritt
  • 28.12.2019 - Kiel, Schaubude Kein Kiel-Festival mit Girls Under Glass, Dead Astronauts, No More

Songs

siehe Songliste Charles Lindbergh n.e.V.

Fotogalerie

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Interviews

Interview mit ichwillspass.de 06.04.2021

Videos

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